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notec

Noteć

deutsch: Netze

Informationen zur Netze

Bearbeiter:

Dr. Wolfgang Krutzke, 18055 Rostock

Christine Zornow, 17424 Seebad Heringsdorf

Winfried Spychalski, Ruderclub Turbine Berlin

Die Schleusen an der Noteć haben folgende Dienstzeiten:

08.04.-31.05. und 01.09. bis zur Schließung der Wasserstraße

Montag bis Freitag 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Sonnabend, Sonntags und an Feiertagen

Schleusung mindestens 2 Tage vorher über inspektorat.bydgoszcz@rzgw.poznan.pl anmelden und am Tag der Schleusung telefonischen Kontakt herstellen.

01.06.-31.08.

Montag bis Freitag 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sonnabend, Sonntags und an Feiertagen 10:00 - 16:00

Ruderer sollten eine halbe Stunde vor Dienstschluss vor der Schleuse liegen.

39,1 des Kanal Bydgoski (Bromberger Kanals) in den von links kommenden Mittellauf der Notec, der sich in vielen Schleifen über 22 km gleichfalls von der der Gopło-Seenkette windet. Länger als der Netzekanal, aber reizvoller. „Ein kleiner Fluss, der leider überhaupt keine Strömung bringt (1 km/h), aber immerhin war ab hier die Entengrütze nur noch an den Seiten und verstopfte nicht mehr den ganzen Kanal.“ Zitat http://www.wanderrudern.de/html/masuren_berlin_09.html, Hier soll man sich am rechten Ufer halten, denn l hat sich ein weiter Gleithang an der Einmündung von Alte Netze Rynarzewska gebildet. Auf der Höhe der Mündung von Peramelka fährt man im 40º Bogen, sodass man sich von der Mitte der Fahrrinne fernhält.

39,8 Touristenhafen Nakło nad Notecią/Nakel. Toiletten, Trinkwasser, Slipanlage, Zeltwiese; Restaurant und Parkplatz in der Nähe. Von hier 1500 m zum Bhf. der Strecke Kostrzyn-Bydgoszcz, in Nakło liegt die Schule für Binnenschifffahrt, erkennbar durch den Flaggenmast am Ufer und die Schulfahrzeuge (vom Urlauberdampfer bis zum Schubschiff), die am Ufer vertäut liegen. In einem der fünf Speicher befindet sich das Regionalmuseum

39,9 Straßen- N241 Nakło – Patarek

40,0 r Wasseraufsichtsamt Nakło

40,9 Eisenbahn- aus Stahl Nakło – Kcynia, hinter der Eisenbahnbrücke ist r ein verschlammtes Hafenbecken mit Kaianlage

41,4 r 110 m langer Umschlagplatz

42,7 9 Nakło Zachod/Nakel West (Tel. (+48)60 / 677 41 27), Technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 2,72 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Schleusungsdauer: 25 Min. Die Schleuse mit ihren beiden Wehren (Nordwehr und Südwehr) bildet eine Wasserstauungsstufe Nakel - West. Das Nord- und Südwehr fungieren nur als Stauanlagen auf der Netze. Mithilfe dieser Stauwerke sollen die Wasserstandschankungen vermindert werden. Der Wehr wurde 1914 errichtet. Der untere Vorhafen ist sehr kurz. Nach dem Verlassen der Schleuse ist auf der rechten Seite die Ausfahrt des Südwehres zu sehen. An den Ufern ist es sehr flach

53,4 10 Gromadno (Tel. (+48) 60 / 677 41 36), mitten im Moor gelegen, mit Brücke der Straße Ludwikowo-Samostrzel, Trinkwasser, die Schleuse wurde aus Beton gebaut und ist mit Ziegeln und Steinen verkleidet. Das Schleusenbett und Schwellen sind betoniert. Die Wehre, ähnlich wie andere Stauwerke sollen die Wasserstandschwankungen verhindern. In Gromadno ist ein Wasserkraftwerk tätig, das auf dem Nordwehr platziert wurde. Es wurde 1995 in Betrieb gesetzt und seine Leistung beträgt 88 kW. Achtung! Der Außenhafen der Schleuse ist sehr verkrautet. Im Sommer soll man auf die Erschwernisse bei der Drehung der Schraube aufpassen, die durch die Pflanzen verursacht werden

54,6 r der Rokitka

55,0 l Kirchenturm in Gromadno, Kirche und Ort sind etwa 8 km entfernt

57,1 r der Łobżonka, l Fischteiche, Reservat „Zielona Góra“ das auf 97 ha die Eichenwaldgesellschaften am Südhang der Stirnmoräne schützt

62,0 Straßen- N194, l 3 km ins Dorf Mieczkowo, r 4 km nach Osiek nad Notecią

68,2 11 Krostkowo (Tel. (+48)67 / 283 37 26 oder (+48)667 / 855 209), mitten im Moor gelegen. Einmalig ist die Bauweise als Erdschleuse: Nur die Häupter sind aus Beton, die Schleusenwände bestehen aus Holzbohlen, die das Rutschen des anstehenden Bodens verhindern. Benannt nach dem auf dem Nordufer liegenden Dorf Krostkowo/Freimark, aber nur vom am Südufer gelegenen Dorf Lipia Góra/Lindenwerder erreichbar (2 km)! Zur Sommersonnenwende wird an der Schleuse „Midsommar“ gefeiert.Technische Parameter: Handantrieb, Fallhöhe: 0,43 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Der untere Einlauf in den Außenhafen ist durch den Gleithang l und den Wehrvorbau r begrenzt Nach der Schleuse fließt der Netze näher an der nördlichen Seite des Urstromtals. Erst auf der Höhe von Miasteczko biegt sie leicht nach links, um nach etwa 20 km die gegenüberliegende Seite zu erreichen.

75,7 Straßen- N190, hier kann man selbst bei Hochwasser anlegen. l 4 km ins Städtchen Szamocin (Samotschin), r 2 km ins Dorf Białosliwice/Weißenhöhe mit Bhf. der Strecke Kostrzyn-Bydgoszcz. Im alten Gutspark von Białosliwice mehrere Eiben (Naturdenkmal), am Parkrand nahe des Baches ein Findling mit einem Umfang von 7,50 m. Nahe des Dorfes eine Gruppe schöner Alteichen, die größte mit einem Stammumfang von 6,30 m (Naturdenkmal). Museum für das bis 1994 betriebene Schmalspurbahn-Netz in der Umgebung. Neben den erhaltenen Bahnhofs- und Betriebsgebäuden ist ein vollständiger, fahrbereiter Schmalspurzug samt Lokomotive zu sehen

86,0 r Miasteczko Krajeńskie (Friedheim), in diesem Ort, der ungefähr 3 km vom Wasserweg entfernt ist, befindet sich die Grabstätte des Nationalhelden Michał Drzymała, der zum Symbol für den Kampf gegen Germanisierung wurde. Bei Miasteczko Krajeńskie beginnt der Fluss scharf nach Südost und bildet einen 2 km langen Bogen. Hier ist die Landschaft außergewöhnlich schön.

94,3 Straßen-, l 1 km ins Dorf Milcz/Miltsch (an der ersten großen Straßenkreuzung nach rechts 3000 m zum Bhf. der Strecke Piła-Poznań), r 2 km ins Dorf Krzewina/Liebenthal, 6 km ins Dorf Kaczory/Erpel (Bhf. der Strecke Kostrzyn-Bydgoszcz)

96,7 Eisenbahn- Bahnstrecke Piła-Poznań

105,8: Hinter der Straßen- der Touristenhafen der Stadt Ujście/Usch mit der 500 m langen Kaimauer der Glasfabrik; Trinkwasser, Parkplatz, gleichzeitig r der Gwda/Küddow, mit diesem Fluß stieß zwischen 1920 und 1939 die deutsch-polnische Grenze auf die Netze, um ihr bis hinter die Drawamündung (genau: bis km 179,2) zu folgen. Die Stadt selbst war deutsch, das Ostufer der Gwda/Küddow und das Südufer der Netze polnisch.- Das Städtchen rund um die Nikolaikirche (Kościol św. Mikołaja) liegt auf dem Hochufer und birgt eine mittelalterliche Burg. Kalvarienberg (1944 von den Nazis zerstört, bis 1999 wiederaufgebaut); vom Schlößchen „Belle Vue“ Blick auf die Notećniederung (noch schöner vom Orla-Góra-Berg 200 m weiter westlich!) Die ehem. lutherische Kirche (Fachwerk, 1852) ist ebenso wie die Holzhäuser des 1920-39 bestehenden deutschen Grenzübergangs erhalten und birgt heute eine Galerie. Die älteste Glashütte Polens (seit 1809) produziert grünes und braunes Flaschenglas

NOTEĆ BYSTRA von Usch – km 106,1 bis zur Schleuse Kreuz – km 176,2, die Flussbettbreite schwankt in den Grenzen 25-40 m. Der Flussabschnitt verläuft durch ein weites Tal, in dem viele Wiesen und Felder vorhanden sind und das eine gut ausgebaute Dorfinfrastruktur und Entwässerungssysteme hat. Der Fluss weist günstige Wasserspiegelgefälle auf. Außerhalb der Vorhäfen und Wehranlagen, deren Wände mit Pflastersteinen befestigt sind, sind die Böschungen oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche mit Schüttsteinen befestigt, die oft mit einem Pfahlwerk abgeschlossen wird. Auf dieser Strecke sind auch 123 Bewässerungssiele vorhanden.

106,1 r der Gwda (Küddow), rechts fahren, weil der Strom der Küddow das Boot nach links treibt, an einer hohen Ufermauer der Glashütte vorbei. An der Küddow ca. 300m aufwärts hinter der Straßen- eine 2015 genutzte Ein- und Aussetzstelle mit Parkmöglichkeit.

106,2 r in das Hafenbecken mit einem langen Zufahrtskanal

106,6 Eisenbahn- Piła (Schneidemühl) - Mirosław Güterzugslinie

111,6 r Stobno, ca. 5 km entfernt, in dem die Atlas Produktionswerke ansässig sind

111,8 12 Nowe/Nowen (Tel. (+48)608 / 58 23 51), schwierige Zufahrt für Fahrzeuge. Technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,71 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Das Objekt wurde 1896 erbaut. Am Wehr befindet sich ein Bunker aus dem II. Weltkrieg

113,0 r der Łomnica (Lomnitz)

117,7 13 Walkowice/Walkowitz (Tel. (+48)606 / 77 41 42), schwierige Zufahrt für Fahrzeuge. Technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,84 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1913 erbaut. Der Ort Walkowitz ist ungefähr 2,5 km vom Stauwerk entfernt. Dorthin kann man bequem einkaufen gehen.

118,2 r und l von Vorflutern

119,4 Seilfähre Radolin-Walkowice (Radolin-Walkowitz), links 2 km nach Walkowice, rechts 2 km nach Radolin. Achtung, Seil 6 m überm Wasser!

122,6 14 Romanowo/Romanshof (Tel. (+48)606 / 77 41 43), schwierige Zufahrt für Fahrzeuge, die Staustufe besteht aus der Schleuse Nr. 14 und einem Wehr. Technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,59 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1912 erbaut. Die Schleuse Romanowo liegt an der ehemaligen deutsch-polnischen Grenze, deshalb bilden das Stauwerk Bauten, die früher als Wachttürme dienten. Nach dem I. Weltkrieg verlief die Grenze von der Mündung der Küddow bis zur Mündung der Drage, entlang der Flussmitte und auch durch die Schleusenkammern hindurch. Nach einem Abkommen zwischen Polen und Deutschland wurden die Schleusen von Neuenburg bis Lipica von den polnischen Schleusenwärtern und die von Czarnikau bis Pianówka von den deutschen bedient. Vom am Ostufer liegenden Romanowo Górne/Ober Romanshof erreichbar (2 km). Im Unterwasser l alte Betonkante, zum Anlegen geignet, am Ufer Wasserwanderrastplatz

124,0 l Romanowo Górne, 1,5 Km entfernt

126,5 l Romanowo Dolne, 2 Km entfernt

127,0 r Kuźnica Czarnkowska

128,3 15 Lipica (Tel. (+48)67 / 255 16 06), mitten im Moor gelegen, technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,69 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1895 erbaut. Von hier an fließt parallel auf dem 15 km langen Abschnitt die Alte Netze. Sie mündet in die Netze bei km 143 an der Schleuse Nr. 17 in Mikołajewo ein. Vom am Ostufer gelegenen Romanowo Dolne/Unter Romanshof erreichbar (2 km). Am 2 km entfernten Waldrand des rechten (West-)Ufers eine Reiherkolonie (Rezerwat „Czapliniec Kuźnicki“, mit 70 Brutpaaren größte Kolonie der Wojewodschaft)

128,9 r Kanal- Rudnica

129,1 l Kanal- Romanowo

130,0 l auf dem Hügel die Stadt Czarników (Czarnikau) sichtbar, die Netze ändert ihre Richtung und vor Pianówka strömt sie westwärts und nähert sich dem linken Ufer des Urstromtals

130,7 l der Bielawa

131,9 l Czarników Nabrzeże – Anlegestelle, Steinkai an den ehemaligen Stadtbädern , eine Gefahr bilden die kurzen Regulierungsbuhnen. Das Gelände ist für alle zugänglich.

132,0 Straßen- N178 Trzcianka-Czarników

132,1 Touristenhafen Czarnków/Czarnikau mit Jachthafen, Trinkwasser, Parkplatz; Gotische Stadtkirche des 16. Jh. mit Renaissance- und Barockausstattung; klassizistische und Jugendstilhäuser am Markt des Städtchens; großes Stadtmuseum; vom jüdischen Friedhof an der ul. Ogrodowa ist noch die Leichenhalle mit hebräischen Inschriften erhalten. Von der Höhe (Kreuzberg / Góra Krzyżowa) schöner Blick auf Stadt und Notećniederung. Die Stadt hat eine Sprungschanze und eine Rodelbahn! Am letzten Augustwochenende tobt in dem Städchen das polnische Zwillings-Festival. Zwillinge, reist im Zweier an! Die Brauerei, ein privater Kleinbetrieb, liefert das „Noteckie“-Bier : ) - Ab Juli 2011 neuer Bootshafen nahe der Brücke mit Gaststätte, Übernachtungsmöglichkeit und bewachter Bootslagerung.

132,2 l Flusswerft der Schifffahrt Bromberg in Czarnków

134l Span- und Hartfaserplattenwerke in Czerniaków Zakłady Płyt Pilśniowych i Wiórowych.

136,2 16 Pianówka (Tel. (+48)67 / 255 31 96) mit kleinem Wasserkraftwerk am Wehr. Technische Parameter: Handantrieb, Fallhöhe: 2,18 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1915 erbaut. l 1 km ins Dorf Góra (Guhren). Eindruckvoll ziehen sich zwischen Czarnków und Góra die zerfurchten, 70 m hohen Eichenwaldhänge der angrenzenden Hochfläche entlang. Neugierige können eine Viertelstunde hinaufsteigen und oben das Neorenaissance-Schloß Goraj (Goraj-Zamek) bewundern, das malerisch inmitten des Waldes am Hang liegt. Seine Lage ist eine der schönsten Großpolens.

137,3 km r Pianówka, an dieser Stelle berührt das Dorf das Flussufer. Von nun an mäandert der Fluss sehr stark.

141,2 Seilfähre Ciszkowo-Gajewo (Cischkowo-Putzighauland), l 500 m nach Ciszkowo, r 4 km nach Gajewo Achtung, Seil überm Wasser! - Guter Rastplatz -

143,0 17 Mikołajewo/Mikolajewo (Tel. (+48)67 / 255 18 13), technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,97 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1913 erbaut, vom am Südufer gelegenen Ciszkowo erreichbar (2 km)

145,0 r Jędrzejewo, ca. 3 km von der Netze entfernt. Parallel zum Fluss führt die Landesstraße Nr. 174 nach Filehne und weiter nach Kreuz.

146,0 guter Rastplatz

147 l Gulcz, ca. 2 km vom Wasserweg entfernt befindet sich ein Ort mit charakteristisch, schmalem Kirchenturm.

148,8: 18 Rosko/Rosko (Tel. (+48)67 / 256 37 27), technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,53 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1898 erbaut. Sitz des Wasseraufsichtsamtes in Lipica.Erreichbar evtl. vom Dorf Nowe Dwory/Neuhöfen am Nordufer (1 km)

149,5 l der Gulczanka

150,0 r Dorf Nowe Dwory (Neuhof)

155,5 19 Wrzeszczyna/Wreschin (Tel. (+48)67 / 256 10 96), technische Parameter: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,55 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1913 erbaut. Links 1,5 km zum gleichnamigen Dorf am Südufer

158,0 r Folsztyn (Follstein)

161,5 20 Wieleń/Filehne (Tel. (+48)67 / 256 10 65), Technische Parameter der Schleuse: Kammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,93 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1913 erbaut.

162,1 Touristenhafen Wieleń/Filehne, Rast am rechten und linken Ufer oberhalb der Brücke ist möglich. Barockschloß (18. Jh., nach 1945 wiederaufgebaut) mit großem, dendrologisch wertvollem Park; frühbarocke Stadtkirche (1615) mit Renaissance- und Barockausstattung. Der heutige Stadtteil Wieleń Prawobrzeżny wurde erst in der Zwischenkriegszeit auf der damals deutschen Stadtseite (dem Nordufer) konzipiert. Am Ufer das Gebäude des Wasserstraßenamt. Rechts in 1200 m Bhf. der Strecke Kostrzyn-Bydgoszcz.

162,6 Straßen- N 177, l Wieleń/Filehne

169,9 Eisenbahn- Schnellzugstrecke Szczecin-Krzyż-Poznań

170,9 21 Drawski Młyn/Dratzigmühle, auch als Drawsko/Dratzig bezeichnet (Tel. (+48)67 / 256 96 41), technische Parameter der Schleuse: Einkammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,6 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Die Schleuse wurde 1898 erbaut, links 500 m nach Drawski Młyn, 2 km zum Bhf. der Strecke Szczecin-Krzyż-Poznań. - Die Schleuse mitsamt dem Wehr, der Fischtreppe, dem Wohnhaus, dem Verwaltungsgebäude und dem Lagerbereich ist ein Technisches Denkmal

171,5 r der Molitka

174,2 Straßen- l Drawsko/Dratzig, r 3000 m zum Bhf. Krzyż Wielkopolski (Züge nach Szczecin, Poznań, Kostrzyn und Bydgoszcz). Im Schloß (um 1900) sitzt heute die Gemeindeverwaltung

174,5 l zum neuen Bootshafen „Yndzel“ (der Name hat im Polnischen keinen Sinn, spricht sich aber wie die deutsche „Insel“ aus) mit Gaststätte und Übernachtungsmöglichkeit und bewachter Bootslagerung, Grillplatz

176,2 22 Krzyż/Kreuz (Tel. (+48)67 / 256 42 54), Schleusenparameter: Einkammerschleuse, Handantrieb, Fallhöhe: 1,85 m, Länge: 57,4 m, Breite: 9,6 m. Trinkwasser. Letzte Schleuse des Netzekanals, ab jetzt bis zur Warta hindernisfrei. „Von der Ausfahrtsstelle am unteren Schleusenkanal Krzyż (km 176,2) bis zur Einmündung des Nebenflusses Drawa (km 177,2) ist die Fahrrinne schmal und gewunden

176,4 Handelshafen Krzyż der „Żeglugna Bydgoska S A“. In Krzyż wurde ein Touristenhafen gebaut

177,2 r der Drawa, hindernisfrei 8 km bis Krzyż ruderbar. (Die Stadt „Kreuz“ ging 1945 in zweiwöchigen Kämpfen unter. Im heutigen „Krzyż“ ist nur noch in den Straßen ul. Kościnski, ul. Daszyńskiego, ul. Wojska Polskiego, ul. Mieckiwicza, ul. Sikorskiego und ul. Staszica Vorkriegsbebauung zu sehen; es ist die alte Eisenbahnersiedlung. Außerdem steht der alte Bhf. noch, der der Stadt den Namen gab. Züge zum Grenzort Kostrzyn.)

Auf der Noteć beginnen unterhalb der Drawamündung rechts 25 m hohe, kiefernbewachsene Steilhänge, die den Fluß auf 20 km bis Kleśno/Mühlendorf begleiten

177,4 r Nowe Bielice

179,0 l Moczydła

179,2 Der hier am linken (südlichen) Ufer stehende Grenzstein ist historisch: zwischen 1920 und 1939 bog hier die deutsch-polnische Grenze, die seit km 105,8 entlang der Netze führte, nach links (Süden) ab. Der weitere Lauf des Flusses verlief vollständig in Deutschland

180,27 Grenze zwischen den Woiwodschaften Lebus und Großpolen

181,0 l Chełst

182,1 r Stare Bielice (Alt Beelitz), 1000 m zum Bhf. der Strecke Bydgoszcz-Kostrzyn

182,6 Straßen- N174 Krzyz - Dresdenko

184,6 r Kozin

185,7 Eisenbahn- einer nicht mehr benutzten Strecke

185,6 r Überreste eines Staudamms aus dem II. Weltkrieg

187,66 r Wasseraufsicht Drezdenko - Hafen RZGW Poznań, hier kann man gut Pause machen bzw. die Boote lagern

188,2 Touristenhafen Drezdenko/Driesen. Die Altstadt hat den Krieg überstanden und wird gepflegt. Schöner Marktplatz; Kirche (1902) mit schönen Glasmalereien; Stadtmuseum im ehem. Speicher; es gibt auch ein Museum der „Dramburger und Netzer Heide“; die Notećbrücke wird bis heute von Befestigungen „bewacht“, die einst Teil des deutschen „Pommernwalls“ waren. (Auch das 250 (!) m lange Klappenwehr aus Beton stammt aus dieser Zeit.) Rechts zum Bhf. „Nowe Drezdenko“ der Linie Kostrzyn-Bydgoszcz 500 m. - Unterhalb Drezdenko wird die Wasserqualität schlechter

188,3 l Anleger Park Harcerza Drezdenko, hinter der Brücke in Driesen liegt eine Festmachestelle. Sie befindet sich zwischen dem Hochwasserdeich und den Flussufer. Sie wird als Park Harcerza (Park der Pfadfinder) bezeichnet, im Stadtzentrum gibt es Geschäfte

188,5 r Fabrik Smurfit Kappa Drezdenko (Wellpappenproduktion)

190 r Kleśno (Mühlendorf)

191,3 l Stara Noteć/Alte Netze, die nach 5 windungsreichen km ins Stadtzentrum von Drezdenko führt und weiter stromauf in die Miała übergeht. Bei km 192 verläßt der Fluß die Hänge und wendet sich der Ebene zu; als letzter Gruß des Hochlandes grünt kurz ein Buchenwald am Hang

193,45 r Kanal zum Pumpwerk Głęboczek

194,0 r Głęboczek

197,0 l der Rudawa/Hammerfließ

197,5 Straßen-, l das Dorf Trzebicz/Trebitsch. Ab jetzt wird der Fluß rechts von einem Deich begleitet, hinter dem sich über die ganze Ebene verstreute Einzelhöfe verbergen

205,9 r Kanal zum Pumpwerk Gościmiec

206,5 l der Gościmka, die Gościmka entspringt den Seen, die sich auf den etwa 8 km von der Netze entfernten Naturschutzgebieten, am linken Ufer befinden

207,3 Straßen- Gościmiec-Goszczanowiec (Gottschimmer Bruch-Guschterholländer)

212,8 alte Fährstelle der Straße Górecko-Lipki Wielkie (Altgurkowschbruch-Alt Lipke), l 4 km nach Lipki Wielkie, r 1,5 km nach Górecko, 7,5 km zum Bhf. Sarbiewo

214,0 l Lipki Małe/Lipkeschbruch. Hier steht nahe der kleinen Kirche ein alter Baum, schon zu deutscher Zeit als Naturdenkmal geschützt

213,6 r Błotno

214,7 r Kanalmündung Pumpwerk Górecko

216,0 r Górki Noteckie

219,8 l Ludzisławice (Louisenaue) mit einem herausragenden Kirchenturm, die einst mit Steinen befestigten Ufer sind verschlammt und mit Gras bewachsen

220,0 r Kanalmündung Pumpwerk Ludzisławice

221,0 l Polichno Nowe

224,0 l Kanalmündung Pumpwerk Nowe Polichno

224,1 l der Alte Netze

225,0 Santok (Zantoch)

225,2 r Kanalmündung Pumpwerk Santok

225,3 l Kanalmündung Puls, r Hafenkai

225,59 Straßen- Stare Polichno - Gralewo

225,6 in die Warta bei Warta-km 68.2; r Touristenhafen Santok, weiter mit Warta bei Warthe-Km 68,2

notec.txt · Zuletzt geändert: 2015/06/03 14:02 von krutzke

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