Waldeck

Im Rahmen der Gebietsreform zwischen 1971 und 1974 schlossen sich die ehemals selbständigen Orte zur Großgemeinde Stadt Waldeck zusammen. 1971 waren es zunächst Alraft, Höringhausen, Netze, Nieder-Werbe, Selbach, Sachsenhausen und Waldeck. 1974 erhielt die Stadt mit dem Anschluss von Dehringhausen, Freienhagen und Ober-Werbe seine jetzige Größe. Die Großgemeinde Stadt Waldeck liegt mit einer Gesamtgröße von 116 qkm und einer Einwohnerzahl von rund 7.500 Menschen in einer überwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzten Mittelgebirgslandschaft in 250 m Höhe. Weiterhin sind in Waldeck ein gesundes mittelständiges Gewerbe und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen vorhanden. Im Süden grenzen Waldeck und Nieder-Werbe sowie die Halbinsel Scheid an das Seeufer der zu Beginn dieses Jahrhunderts erbauten Edertalsperre, so dass sich auch der Tourismus in dieser Region sehr stark entwickelt hat. Nieder-Werbe als staatlich anerkannter Erholungsort und Waldeck als staatlich anerkannter Luftkurort bieten den Gästen ein besonders vielfältiges Angebot für Erholung und Freizeitgestaltung.

Die Region ist über die Bundesstraßen 251 und 485 an das allgemeine Straßennetz angebunden. Die Bahnstrecke Bad Wildungen - Korbach wird seit 1995 nicht mehr befahren.