Wustrau

Vielen bekannt ist das Schloss Wustrau, welches der ehemalige Sitz der Familie von Zieten war und heute die Außenstelle der Richterakademie Trier beherbergt. Es wurde Ende des 18. Jahrhunderts vom späteren Husarengeneral Hans Joachim von Zieten erbaut.

Der Kanonenberg ist ein Teil der von Friedrich von Zieten im Gutspark gebauten Anlagen. Auf ihm stand früher eine Böllerkanone. Der Vehtränk, ein Wort aus dem leider hier ausgestorbenen märkischen Platt, ist eine künstlich geschaffende Bucht, die als Viehtränke diente.

Der Künstler Matthias Zágon Hohl-Stein schuf 1999 mit der Skulptur „Seeschlacht“ ein viel beachtetes Kunstwerk. Durch Sponsoring des ortsansässigen Unternehmens SSG Lange & Partner AG konnte das Werk am Hafen von Wustrau realisiert werden.

Zwischen den Geschlechtern von dem Knesebeck und von Zieten - so die Geschichte - fand einst eine freundliche „Seeschlacht“ statt. An dieses Ereignis erinnert die Skulptur aus Edelstahl, in die auch ein Wasserspiel integriert ist.